Open Fodder erreicht Version 1.5.0

Die Open Source Engine für Cannon Fodder mit dem bezeichnenden Namen Open Fodder ist ab sofort in Version 1.5.0 verfügbar. Bei Cannon Fodder handelt es sich um eine Mischung aus Shoot’em Up und Echtzeit-Strategiespiel, welches von Sensible Software entwickelt und von Virgin Interactive vertrieben wurde. Besonders gemacht hat Cannon Fodder besonders die wuselige Grafik und das Gameplay. Auf das Spielgeschehen blickt der Spieler aus der Vogelperspektive. Dabei steuert der Spieler sein Platoon durch zahlreiche Missionen und bekämpft einen zahlenmäßig überlegenen Gegner. Nach dem urspünglichen Release auf dem Commodore Amiga, wurden die Spiele später auch für MS-DOS basierte PCs veröffentlicht. Umsetzungen für diverse weitere Systeme folgten.

Cannon Fodder (1993) und Cannon Fodder 2 (1994) sind ohne Zweifel Meisterwerke ihres Genres und ihrer Zeit. Dank Open Fodder, welches eine quelloffene Engine für die beiden Cannon Fodder Spiele ist, kann man den Spielspass nun auch auf aktuellen Betriebssystemen erleben. Während Open Fodder kostenlos heruntergeladen werden kann, sind die Spiele Cannon Fodder 1&2 nicht enthalten. Verfügt man nicht über die Originale, so kann man diese auch günstig, beispielsweise bei Good Old Games, kaufen. Hat man die Originale, gibt man einfach an, wo Open Fodder die Dateien dazu finden kann und schon kann man das Spiel auf modernen Betriebsystemen spielen. Ob es sich bei den Originalen um eine Amiga oder MS-DOS Version handelt ist unerheblich. Für beide Teile von Cannon Fodder kann man jede Version unabhängig vom System verwerden. Zusätzlich können auch fünf Demos, welche Amiga Zeitschriften beilagen und weitere Missionen bieten, spielen.

Wenn man also bereits in den 90ern mit seinem Platoon durch Dschungel, Wüsten, Wälder und weitere Gegenden gezogen ist, um am Ende hoffentlich siegreich zu sein, so sollte man sich Open Fodder nicht entgehen lassen. Beziehen kann man Open Fodder über die Website des Projekts. Neben dem Download finden sich dort auch ein paar Videoclips, einen Karten- bzw. Missionseditor und natürlich weitere Informationen über das Projekt.

 

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