Elite: Dangerous fertiggestellt

David Braben kehrt knapp 30 Jahre nach dem ersten Spiel der Elite-Serie mit Elite: Dangerous zurück. Nachdem das Spiel erfolgreich über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde (wir berichteten), wurde das Spiel nun fertiggestellt und veröffentlicht.  Zwar mit etwas Verspätung und ein paar Abweichungen vom ursprünglichen Plan, aber dies ist momentan erst einmal zweitrangig.

Das erste Spiel der Weltraumsimulation Elite wurde bereits im Jahr 1984 veröffentlicht und gilt als eines der Vorreiter der Open-World-Spiele. Mit Elite: Dangerous präsentiert die britische Firma Frontier nun die erste Neuveröffentlichung der Spieleserie seit dem Jahr 1995. Um das Spiel verwirklichen zu können wurden über 1,5 Millionen Pfund für das Spiel eingesammelt. Nun, zwei Jahre später, steht das fertige Produkt bereit um von Spielern erkundet zu werden.

Elite: Dangerous ein Massively Multiplayer Online Game. Der Spieler hat dabei die Möglichkeit die Milchstraße mit 400 Milliarden Sternensystemen zu erkunden. Der Spieler kann im Spiel verschiedene Karrieren wie ein Kopfgeldjäger oder ein friedlicher Händler zu sein anstreben. Der Online-Zwang hat einige Spieler und Förderer verkrätzt. Ursprünglich wurde während die Kickstarter-Kampagne lief nämlich auch ein Offline-Modus versprochen. Laut den Entwicklern stellte man allerdings später fest, dass dieser aufgrund der Komplexität des Spiels nicht umsetzbar ist. Daher speichert Elite auch alles auf Servern von Frontier. Im Gegensatz zu vielen anderen neuen Spielen blieben Berichte über Serverprobleme oder ähnliches bislang aber aus. Dennoch gibt es auch einen Einzelspieler-Modus, bei welchem der Spieler gegen bzw. mit Non-Player Characters spielt, allerdings muss man auch hierzu online sein.

Kaufen kann man Elite: Dangerous zum Preis von etwa 50 Euro über die offizielle Website. Bislang gibt es das Spiel nur für Windows PCs. Eine Version für MacOs soll allerdings in den nächsten Monaten ebenfalls fertiggestellt werden.

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