OpenEmu 1.0 erschienen

Pünktlich zu Weihnachten wurde die Version 1.0 von OpenEmu fertiggestellt. Dabei handelt es sich um einen Open-Source Projekt, welches diverse Konsolenemulatoren zu einem Paket zusammenschnürt. Wer also auf der Suche nach einer Software ist, die ROMs gut organisieren zu kann, zudem noch jeweils das originale Coverbild nachlädt und bei der das Spiel mit Sternen zu bewertet werden kann, der sollte sich OpenEmu auf jeden Fall mal ansehen.

Die Unterstützung für Emulatoren der verschiedenen Systeme wird dabei über sogenannte Cores sichergestellt. das bedeutet, dass OpenEmu modular aufgebaut ist und man die Funktion für weitere Systeme, welche man emulieren will einfach über das hinzufügen des jeweiligen Cores, also quasi des eigentlichen Emulators, erreicht. Zur Zeit gibt es die sogenannten unter anderem Cores von folgenden Emulatoren: CrabEmu, DeSmuME, FCEU, Gambatte, Genesis Plus GX, Higan, Mednafen, NeoPop, Nestopia, Picodrive, Snes9x, TwoMbit, VisualBoyAdvance…

Standardmäßig bringt OpenEmu auch bereits 12 Cores mit, nämlich unter anderem für den Game Boy, den Nintendo DS, das Sega Master System, den Game Boy Advance und den Virtual Boy. OpenEmu kann die Festplatte nach ROMs durchsuchen. Man kann diese aber auch manuell per Drag & Drop dem Programm bekannt machen. Die Oberfläche von OpenEmu erinnert ein wenig an iTunes und dient dazu, die ROMs zu organisieren. Gestartet werden die Spiele dann einfach über einen Doppelklick. Im Paket von OpenEmu sind bereits 15 ROMs alter Homebrew-Spieleklassiker enthalten. Diese sind natürlich legal.

Auch Controller lassen sich mit OpenEmu kombinieren. So werden USB Controller unter anderem von Nintendo (Retroport etc.), Sony und Logitech erkannt. Will man mit dem Controller der Xbox 360 vorlieb nehmen, muss man dazu den Tattlebogle-Treiber verwenden. So schön das ganze Projekt auch klingen mag, es hat leider einen ziemlichen Pferdefuß. Bisher gibt es OpenEmu nämlich ausschließlich für Mac OS X 10.7+ und nicht für Windows oder andere Systeme. D’oh. Herunterladen kann man das Programm über die offizielle Seite des Projekts.

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