Neue Hardware von Sega

Seit der Sega Dreamcast, welche 1998 veröffentlicht wurde, kam keine neue Konsole mehr von Sega auf den Markt. Bei Sega beschränkt man sich seit dem hauptsächlich darauf, Systeme anderer Hersteller mit Videospielen zu versorgen. In letzter Zeit machte Sega vor allem durch diverse Restrukturierungen von sich reden. Nun scheint es aber ein kleines Comeback oder zumindest einen Comebackversuch von Sega auf den Hardwaremarkt zu geben.

Allerdings muss die Vorfreude gleich wieder gebremst werden, denn das Comeback auf den Hardwaremarkt sieht etwas anders aus, als es sich manch einer vielleicht gewünscht hätte. Sega hat nämlich keinen neuen Handheld oder Konsole veröffentlicht, sondern eine Reihe von Notebooks. Die Notebooks werden zusammmen mit dem japanischen PC-Händler Enterbrain vertrieben. Das Design der Notebooks ist dabei an Konsolen aus dem Hause Sega angelehnt, ebenso wie die Bezeichnung der Notebooks. So gibt es neben einem Sega genannten Notebook auch ein Mega Drive, Sega Saturn und Dreamcast genanntes Notebook. Um genau zu sein, unterscheiden sich die Notebooks hauptsächlich im Design und nur geringfügig an den technischen Spezifikationen.

Alle vier momentan angebotenen Modelle werden mit Windows 8 ausgeliefert und verfügen über ein 15.6 Zoll Display. Schon die günstigste Variante der Notebooks schägt allerdings mit umgerechnet run 800 Euro zu Buche. Dafür bekommt man ein Notebook mit 4GB RAM und einer 500 GB Festplatte, sowie einem Intel Pentium R2020M Prozessor. Die teureren Modelle verfügen hingegen unter anderem über 8GB Arbeitsspeicher, verschiedene Intel Core-Prozessoren, eine Nvidia GeForce GT650M-Grafikkarte sowie eien 120GB SSD. Allerdings ist der Preis mit umgerechnet etwa 1500 Euro für das Spitzenmodell auch sehr happig.

In Deutschland ist ein Vertrieb der Geräte zumindest bislang nicht geplant und man kann sich irgendwie auch nicht so recht vorstellen, warum den Notebooks ein größerer Erfolg beschieden sein soll. Wer eines der Geräte sein eigen nennen will, muss sich also wohl oder übel einen Importhändler suchen und eine ganze Stange an Geld mitbringen. Ansehen kann man sich die Geräte übrigens auf folgender Website.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen