Commodore Amiga mini

Commodore USA bringt nach dem Commodore C64x nun den Amiga mini auf den Markt. Außer dem Namen hat der Amiga mini mit seinen Vorfahren allerdings leider nichts gemein. Im Inneren des Amiga mini, welcher optisch an einen Mac Mini angelehnt ist, werkelt gewöhnliche PC-Technik.

So gibt es das Gerät mit unter anderem mit einem Intel i7-2700k, Nvidia Geforce GT 430-Grafikkarte, 16GB RAM, verschiedenen Festplatten und WiFi bzw. Bluetooth. Eingebaut ist auch ein Blu-ray-Laufwerk inklusive DVD-Brenner. Nebenbei gibt es natürlich auch diverse Anschlüsse wie vier USB 2.0- und vier USB 3.0-Ports, zwei DVI-Anschlüsse, ein DisplayPort-Anschluss, zwei 2,5 Zoll-Steckplätze, ein HDMI-Ausgang, sowie 7,1 Surroundsound. Für die größe des Gehäuses also doch eine beachtliche Anzahl an Anschlussmöglichkeiten.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist in Weiß oder Schwarz erhältlich. Die Maße betragen 7,5 Zoll in der Länge bzw. Breite sowie drei Zoll in der Höhe. Vorinstalliert kommt das Gerät mit dem Betriebssystem Commodore OS Vision, wobei es sich um eine eigens entwickelte Linux-Distribution handelt. Mit einem nativen Amiga OS ist also nichts. Windows sollte sich aufgrund der Hardwareeckdaten auch auf dem Amiga mini installieren lassen. Die offizielle Seite schweigt sich darüber allerdings aus.

Wer eben noch damit geliebäugelt hat, sich das gute Stück zuzulegen wird spätestens jetzt wieder davon abkommen: Der Preis des Geräts mit einem i7-2700K 3.5Ghz, einem 300Gb Solid State Drive und 16 GB Arbeitsspeicher beträgt stolze 2490$ und ist damit unverhältnismäßig hoch. Billiger wird es, wenn man nur für den Barebone entscheidet. Dieser schlägt mit 345$ zu Buche. Versandfertig soll der Amiga mini laut Herstellerangaben in 4-6 Wochen sein. Bleibt abzuwarten, ob der Commodore Amiga mini bei dem Preis zum Erfolg wird. Alle weiteren Informationen zum Commodore Amiga mini findet man auf der offiziellen Website.

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