Mega Man 9 revisited

Wie schon vor einiger Zeit angekündigt, habe ich mich die letzten Tage über nochmal etwas intensiver mit Mega Man 9 für die Xbox 360 beschäftigt… soll heißen: Gezockt. Daher hier nochmal ein Beitrag zu Mega Man 9, welcher einige Aspekte anspricht, die mir so während des zockens aufgefallen sind.

Wie ich schon in einem anderen Beitrag zu diesem Thema geschrieben hatte, ist Mega Man 9 nichts für Leute ohne Geduld. Wie ich auch jetzt wieder bemerken musste, ist es wirklich alles andere als leicht ein Level erfolgreich abzuschließen. Ständig fällt man irgendwelchen Gegnern zum Opfer, man sieht sich in einen Abgrund genauer an oder kommt einigen Stacheln zu nahe, was auch das sofortige Ableben bedeutet. Wäre an sich ja nicht so schlimm, wenn man dann -wie in den meisten Fällen- nicht gleich wieder das Level von Anfang an beginnen dürfte. Es gibt bei jedem Level anscheinend nur einen Checkpoint der sich etwa in der Mitte des Levels befindet. Erst wenn man diesen Punkt passiert hat, beginnt man nach dem Verlust eines Lebens wieder dort. Ansonsten heißt es nochmal von Vorne mit dem Level anfangen. Auf Dauer wirklich nervig. Nach mehr als 10 Versuchen dann auch extrem nervig.

Was auch schwer fällt ist die Schwachstelle des Endgegners eines Level zu finden. In machen Levels hat man es dazu auch noch mit Zwischengegner zu tun. Für diese gilt das Gleiche. Will man den Gegner bezwingen muss erst seine Schwachstelle und dann die passende Taktik zum ausnützen eben jener Schwachstelle gefunden werden. Hat man die richtige Taktik gegen einen Endgegner gefunden und ist auf dem Platz siegreich, so verliert der Endgegner eine Spezialwaffe, welche Mega Man fort an für seine Zwecke nutzen kann. Verliert man gegen einen Zwischengegner ein Leben, so darf man das Level wieder von Vorne beginnen. Immerhin ist dies bei den Endgegner nicht so. Verliert man hier allerdings alle Leben und muss ein Continue verwenden, so gilt auch hier: Bitte nochmal von Vorne. Die eben bereits erwähnten Spezialwaffen kann Mega Man dann übrigens gegen Endgegner anderer Levels einsetzen. Dazu sei gesagt, dass auch hier erst wieder herausgefunden werden muss, welche Waffe gegen welchen Gegner wirksam ist.

Sieht man mal vom zu hohen Schwierigkeitsgrad ab, ist Mega Man wirklich ein gelungenes Spiel im klassischen NES-Look and Feel. Mega Man steuert sich fast genau so wie auf dem NES, lediglich sliden kann Mega Man im neusten Teil nicht mehr und auch der Charge Shot ist nicht mehr möglich. Dafür kann Mega Man sich aber durch das eintauschen von Schrauben im Shop mit diversen Gimmicks ausrüsten. Schrauben finden sich ebenso wie Bonusleben und andere Gimmicks an schwer zugänglichen Stellen über die Levels verteilt oder werden von besiegten Gegnern verloren. Wie in den meisten vorhergehenden Teilen, so gibt es auch bei Mega Man 9 acht Robomaster die es zu bezwingen gilt.

Wer 800 Microsoft-Points übrig hat und den Schwierigkeitsgrad nicht scheut, kann sich bedenkenlos an Mega Man heranwagen. Auch jene, die Mega Man bereits vom NES her kennen werden von Mega Man 9 keinesfalls enttäuscht sein. Die neueste Version der Serie ist wirklich ein „Back to the Roots“-Spiel, wie man es sich bei vielen anderen Serien auch gerne wünscht.

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